Simone Oldenburg

Peinlich, peinlich – SPD und CDU verharren bei Bildung im Klein-Klein

06. Oktober 2016

Simone OldenburgSimone Oldenburg
MdL Die Linke M/V

Zu den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und CDU zum Thema „Bildung“ erklärt die Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Eine Stunde mehr Deutsch in der Grundschule – das ist so ziemlich die einzige gute Nachricht am Ende dieser Verhandlungsrunde. Die Schulen bekommen jetzt einen Bruchteil der Stunden zurück, die ihnen vorher geklaut wurden. Dieser Vorstoß ist im Übrigen nicht neu, da wurde von der Linksfraktion abgeschrieben. Unser entsprechender Antrag wurde Ende vergangenen Jahres reflexartig abgelehnt.

Ansonsten wurde heute alles Alte als Neuheit verkündet. Es ist peinlich: Fast alles, was heute als Verhandlungserfolg verkauft wurde, sind olle Kamellen. Es versteht sich ja wohl von selbst, dass der Inklusionsfrieden, der fraktionsübergreifend erarbeitet wurde, Bestand haben muss. Ansonsten die immer gleiche alte Leier: Es soll mehr Ganztagsschulen geben, und Lehrkräfte sollen aus ganz Deutschland angeworben werden. Das Problem der fehlenden Schulleitungen ist seit langem allen bekannt. Dennoch will man wieder lediglich prüfen, ob für diese eine Stundenaufstockung möglich ist. Es ist eine Frechheit den Kolleginnen und Kollegen gegenüber, hier erneut einen Prüfauftrag zu formulieren anstatt unverzüglich zu handeln. Bereits in der zurückliegenden Legislaturperiode war eine Arbeitsgruppe mit dem Prüfen beschäftigt. Wie lange soll denn ein Sachverhalt noch geprüft werden, der längst allen bekannt ist? Auch in Sachen Kultur sind offenbar keine großen Würfe zu erwarten. Es ist ein hehres Ziel, Bürokratie abbauen zu wollen. Aber selbst kleine und kleinste Beträge für kulturelle Projekte im ländlichen Raum wurden vorsorglich unter Haushaltsvorbehalt gestellt.“

Willkommen zum Sommerfest in Gadebusch

21. August 2016

Einladung

Einladung

Am 27. August ist es wieder soweit. Das 7. Sommerfest der Gadebuscher Linkspartei findet auf der Museumsanlage am Burgsee in der Amtsstraße statt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen an der Veranstaltung teilzunehmen und natürlich ist bei der LINKEN der Eintritt frei.

Wie auch in den Jahren davor wird es wieder eine Tombola geben, organisiert vom „Ortsverein des Arbeitslosenverbandes Gadebusch“. Neben Musik, Kinderspiele, Bogenschießen und Armbrustschießen für Kinder steht das 7. Gadebuscher Sommerfest ganz im Zeichen der Landtagswahl am 4. August. Für Essen und Getränke ist gesorgt und es ist viel Zeit für lockere Gespräche mit unseren Gästen.

Wir können die Kandidaten für den Landtag Björn Griese (Wahlkreis 28), MdL Simone Oldenburg (Wahlkreis 27) und Horst Krumpen (Wahlkreis 10) begrüßen. Weitere Gäste sind Dietmar Bartsch (MdB) und Martina Bunge.

Wie jedes Jahr möchte DIE LINKE vor Ort die Zeit nutzen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. So wird es dieses Jahr sicherlich ein Höhepunkt sein, wenn Eva von Angern, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Landtag von Sachsen-Anhalt uns über die parlamentarische Arbeit der dortigen AfD Fraktion unterrichtet.

Darstellendes Spiel – Minister präsentiert ein Stück aus dem Tollhaus

18. Februar 2016

Mathias Brotkorb

Mathias Brotkorb
Foto: Stefanie Link

Zur Rettung der Theaterlandschaft im Land hat Bil­dungsminister Mathias Brodkorb die Ein­führung des Faches „Darstellendes Spiel“ an den Schulen ange­kündigt – ohne zusätzliche Stunden dafür bereit zu stellen. Dazu erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Links­fraktion, Simone Oldenburg:

„Die Ankündigung gleicht erneut einem Stück aus dem Tollhaus. Dieses Fach, das Minister Brodkorb heute ins Gespräch gebracht hat, gibt es in M-V bereits seit Anfang der 90er Jahre. Es gibt einen Rahmenplan – allerdings stehen dafür keine Unterrichtsstunden zur Verfügung. Dies kann Minister Brodkorb ändern – er hat aber heute signalisiert, dass er dies nicht vorhat.

‚Darstellendes Spiel‘ war ein ordentliches Unterrichtsfach und lange Zeit das Ersatzfach für evangelische Religion. Es ist bis heute keiner Schule verboten, dieses Fach im Wahlpflichtunterricht, im Ganztagsschulbereich oder an der Grundschule in der vollen Halbtagsschule zu unterrichten.

Wenn Minister Brodkorb das Fach ‚Darstellendes Spiel‘ so wichtig ist und es zum Erhalt der Theaterlandschaft beiträgt, dann erwarten die Schulen zu Recht auch die dafür erforderlichen Unterrichtsstunden.“

Zusätzlicher Deutschunterricht statt konzeptionsloses Umschaufeln

21. November 2015

Simone OldenburgSimone Oldenburg
MdL Die Linke M/V

Zu den Plänen von Bildungsminister Mathias Brodkorb, den Deutschunterricht zu Lasten des Sach- und Englischunterrichts zu stärken, erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Seit Jahrzehnten wird in der Grundschule Unterricht umgeschaufelt, aus Deutsch mach Englisch und wieder zurück. Dieses sinn- und konzeptionslose Umschaufeln muss ein Ende haben, die Kinder an den Grundschulen brauchen stattdessen zusätzliche Unterrichtsstunden.

Wenn sich der Bildungsminister bei seinen vermeintlichen Neuerungen auf die DDR-Zeiten bezieht, dann muss er auch die Stundenausstattung mitliefern. In der DDR hatten die Schülerinnen und Schüler durchschnittlich 13 Wochenstunden Deutschunterricht – heute sind es – nach der ‚Neuerung‘ – mickrige 7 Stunden. Wenn ich mir die Rechtschreibleistungen aus DDR-Zeiten wünsche, muss ich auch die Unterrichtsbedingungen dafür schaffen.

Der Versuch, Wissenslücken im Deutschunterricht dadurch zu schließen, indem Lücken im Sach- und Englischunterricht gerissen werden, wird nach hinten losgehen. Die Kinder und Jugendlichen werden so Kompetenzen beraubt, die für ihren weiteren Lebensweg unerlässlich sind.

Wohlfühlumfragen wie: ‚Sind Sie für mehr Deutschunterricht?‘ spiegeln im Übrigen nicht das tatsächliche Meinungsbild der Lehrkräfte. Hier soll lediglich hoheitliches Ministerhandeln im Nachhinein abgesegnet werden.“

Löcher stopfen statt Qualität und Langfristigkeit an den Schulen in MV

21. August 2014

Simone OldenburgSimone Oldenburg
MdL Die Linke M/V

Zum Stand der Vorbereitungen für das Schuljahr 2014/15 erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Allen Beschäftigten an den Schulen des Landes, aber auch den Eltern gebührt Dank für ihre Leistungen im vergangenen Schuljahr. Ich wünsche allen noch einige erholsame Ferientage und viel Kraft für das anstehende Schuljahr.
Die Lehrerwerbekampagne des Landes hat glücklicherweise Lehrkräfte nach MV gelockt. Der Lockruf verhalte allerdings weitgehend ungehört im Bereich der Sonderpädagogik sowie für gegenwärtige und künftige Stellenbesetzungen an den Grundschulen. In diesem Bereich sind weit mehr als 40 Stellen unbesetzt. Hauptursachen dafür sind die fehlende langfristige Kapazitätsplanung für die verschiedenen Lehrämter sowie die ungerechte Vergütung der Lehrkräfte an Grundschulen. Folge dieser Politik von der Hand in den Mund sind nicht besetzte Stellen an Förderschulen oder für den gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Förderbedarf. Damit bleibt es mitten im Übergang zur inklusiven Schule bei einer mangelnden Unterstützung und Entlastung für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte gleichermaßen.
Erschwerend kommt hinzu, dass es dem Land erneut nicht gelungen ist, die zum 1. August 2014 ausgeschriebenen Stellen für den Vorbereitungsdienst komplett zu besetzen. So bleiben 66 von 197 Stellen vakant.
Damit ist zu erwarten, dass die Bildungspolitik in MV auch künftig von Löcher stopfen geprägt sein wird statt von langfristiger und kluger Planung. Die unbesetzten Stellen im Vorbereitungsdienst machen deutlich, dass der Einstellungsbedarf in MV nicht aus eigener Kraft gedeckt werden kann.“

Bundeswehr raus aus den Schulen – Kooperationsvereinbarung auflösen

19. März 2014

Simone OldenburgSimone Oldenbung, MdL
Die Linke

Anlässlich der vom Bildungsministerium veröffentlichten „Handreichung zur Zusammenarbeit von Bundeswehr und Schule“ erklärt die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg:

„Die Bundeswehr hat im Unterricht an den Schulen nichts zu suchen. Bereits durch ihr Vorfahren in Bundeswehr-Autos und das Auftreten in Uniform wird unverhohlen um Nachwuchs für die Armee geworben.
Die Erläuterung von Bildungsminister Mathias Brodkorb, wonach Kinder, deren Eltern nicht mit dem Bundeswehr-Unterricht einverstanden sind, in Parallelklassen verfrachtet werden, schlägt dem Fass den Boden aus. Die Schülerinnen und Schüler sollen nicht irgendwo ihre Zeit absitzen, sondern gezielt lernen und dabei bestmöglich gefördert werden. Das Abschieben in Parallelklassen ist ein skandalöser Umgang mit dem Bildungsauftrag.
Ich fordere den Bildungsminister auf, die Kooperationsvereinbarung mit der Bundeswehr umgehend aufzulösen und sich verstärkt der Friedenserziehung zu widmen. Zahlreiche Bundesländer verzichten bereits auf eine derartige Bevorzugung der Bundeswehr, denn mit politischer Bildung hat dies wenig zu tun. Dafür sind ohnehin die Lehrkräfte, die Landeszentrale für politische Bildung und die Elternhäuser zuständig.
Im Jahr 2009 hat der damalige Verteidigungsminister Franz-Josef Jung die Länder aufgefordert, Kooperationsvereinbarungen mit der Bundeswehr zu schließen. Ausdrücklich nannte er als eines der Ziele, ‚den Sinn bewaffneter Auslandseinsätze zu vermitteln‘. Die Kinder des Landes sollten im Unterricht nicht den Sinn von Kriegen erlernen, sondern im Gegenteil Wege für ein friedliches Miteinander.“

An den Schulen nichts vergleichbar – Leistungen der Schüler anerkennen

19. März 2014

Simone OldenburgSimone Oldenbung, MdL
Die Linke

Nach Ansicht der bildungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, kann die Leistungsbewertung an den Schulen des Landes erst vereinheitlicht werden, wenn eine einheitliche Grundlage für den Unterrichtsumfang sowie die Anzahl der Stunden vorliegt.
„Die neue Verwaltungsvorschrift aus dem Bildungsministerium ist Makulatur“, erklärte Frau Oldenburg am Montag. „Wer Leistungen vergleichen will, kann dies nicht ohne vergleichbare Lernbedingungen tun.“ Diese seien in MV durch die sogenannte Kontingentstundentafel nicht gegeben, Schülerinnen und Schüler hätten von Ort zu Ort beispielsweise eine unterschiedliche Anzahl von Deutsch-, Mathe- oder Biologieunterrichtsstunden. „Das gilt für jedes Fach, in MV ist nichts vergleichbar, die Ergebnisse sind auf viel zu unterschiedlichen Wegen zustande gekommen“, betonte Frau Oldenburg.
Als praxisfern und untauglich bezeichnete Frau Oldenburg das Vorhaben, Klassenarbeiten zu 50 Prozent in die Gesamtbewertung einfließen zu lassen. Diese Praxis sei auf Grund der Benachteiligung von Schülerinnen und Schülern zu Recht abgeschafft worden. „Herr Brodkorb holt diesen Bewertungsmaßstab wieder aus der Mottenkiste, ohne ihn vorher abzustauben“, kritisierte Frau Oldenburg. Allein mit mathematischen Berechnungen lasse sich Schule nicht gestalten, Schule sei Leben und keine Formel. So stünden beispielsweise im Fach Deutsch drei Klassenarbeiten gleichrangig 20 weiteren Zensuren gegenüber. „Die 20 fleißig erarbeiteten Leistungen werden zum Beiwerk. So lassen sich weder Schülerinnen und Schüler motivieren noch werden Kompetenzen gefördert“, so Frau Oldenburg. Die Leistungen müssten gleichberechtigt behandelt werden, ein Referat müsse das gleiche Gewicht haben wie ein Aufsatz. „Wer Leistungen unterschiedlich bewertet, kann nicht ermessen, was die Kinder und Jugendlichen täglich leisten. Schülerinnen und Schüler brauchen zum erfolgreichen Lernen keine Mathe-Formeln, sondern sinnvolle Bewertungsmaßstäbe“, betonte Frau Oldenburg.

Verbeamtung von Lehrkräften in M/V löst vielschichtige Probleme an Schule nicht

05. August 2013

Simone OldenburgSimone Oldenbung, MdL, Die Linke

Nach Ansicht der bildungspolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, vermag die Verbeamtung von Lehrerinnen und Lehrern in MV die komplexen Probleme im Bereich Schule und Bildung nicht lösen.

„Es ist grotesk, wenn sich SPD und CDU heute mit der Verbeamtung von Referendarinnen und Referendaren einer historischen Tat brüsten und verkünden, damit die Qualität an Schulen zu sichern“, erklärte Frau Oldenburg am Donnerstag. Bessere Arbeitsbedingungen für Lehrerinnen und Lehrer oder dringend erforderliche Förderstunden für die Kinder seien damit jedenfalls nicht geschaffen. „Die Landesregierung hat nicht den Mut und ist zu knausrig, tatsächlich mehr Mittel für die Verbesserung von Schule und Bildung zu investieren“, betonte Frau Oldenburg. Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit von guten Schulen und gutem Unterricht basierten nicht auf dem beruflichen Status der Lehrkräfte. „Dabei ist die Verbeamtung nur ein Verschiebebahnhof, wenn die Pensionen für die Beamtinnen und Beamten anfallen, muss das Land tief in die Tasche greifen.“

„Mit der Verbeamtung von Lehrkräften, die nicht über 40 Jahre alt sind, werden wir künftig ein 3-Klassen-System in den Lehrerzimmern haben“, sagte Frau Oldenburg. „Neben den Beamtinnen und Beamten haben wir 10 000 Lehrerinnen und Lehrer in MV, die im Angestelltenverhältnis verbleiben. Und die niedriger bezahlten Lehrkräfte an den Grundschulen schauen weiter mit dem Ofenrohr ins Gebirge, denn es soll weiterhin gelten: Kleineres Geld für den Unterricht kleinerer Kinder“, so Frau Oldenburg. „Das ist ein unhaltbarer Zustand.“

MV noch weit entfernt von konzeptioneller guter Bildungspolitik

31. Juli 2013

Simone OldenburgSimone Oldenbung, MdL, Die Linke

Die Linksfraktion wünscht allen Schülerinnen und Schülern, den Lehrkräften und Eltern einen guten und möglichst reibungslosen Start ins neue Schuljahr. „Angesichts der vielen Probleme im Bereich Schule ist allen Beteiligten nur zu wünschen, dass sie mit viel Kraft und Engagement den Schulalltag meistern“, erklärte die bildungspolitische Sprecherin der Linksfraktion, Simone Oldenburg, am Dienstag.

Aus Sicht der Bildungspolitikerin ist die gravierende Kürzung der Förderstunden für Kinder mit Lese- und/oder Rechtschreibschwäche besonders kritikwürdig. „Gerade diese Kinder brauchen unsere Unterstützung, damit sie einen Schulabschluss erreichen können“, so Frau Oldenburg. Auch vor dem Hintergrund der deutschlandweit höchsten Schulabbrecherquote sei dies unverantwortlich. „Und wer nicht weiß, inwieweit punktuelle Veränderungen dazu beigetragen haben, die Zahl der Schülerinnen und Schüler ohne Schulabschluss zu senken, wird dieses Ziel nicht erreichen.“ So wisse die Landesregierung nicht, was aus den Kindern mit den Förderschwerpunkten ‚emotional-soziale Entwicklung‘ sowie ‚Lernen‘ geworden ist, die seit 2010/2011 gemeinsam in den Grundschulen unterrichtet werden.

Das Fehlen von über 100 Schulleiterinnen und Schulleitern sowie deren Stellvertretern sei beredter Ausdruck der herrschenden konzept- und orientierungslosen Schulpolitik. „Eine Schule ohne Leitung ist wie ein Schiff ohne Kapitän und Kompass, hier setzt sich im Kleinen fort, was die Bildungsflotte in MV insgesamt auszeichnet“, sagte Frau Oldenburg. Frühzeitige Ausschreibungen der Funktionsstellen, systematischen Fortbildung für künftige Leiter dort wo sie gebraucht werden, ist nicht zu viel verlangt, sondern sollte die Arbeit der Schulämter sein. Mit einem „von der Hand in den Mund“ in der Bildungspolitik wird Mecklenburg-Vorpommern auch weiterhin keine Erfolgsgeschichte schreiben. Verantwortung muss von den Staatlichen Schulämtern übernommen werden und gleichzeitig muss die Attraktivität dieser Leitstellen erhöht werden, um Anreize für Lehrkräfte zu schaffen, Posten zu übernehmen. Als fahrlässige Fehlentwicklung bezeichnet Frau Oldenburg den Stopp des Ausbaus von Ganztagsschulen. „Obwohl die Landesregierung u.a. in der Koalitionsvereinbarung eine Stärkung dieser Schulart angekündigt hat, wurde die weitere Förderung auf Eis gelegt.“ Auch die rein statistisch besetzten Lehrerstellen seien mit Vorsicht zu genießen. Die Einstellung von Lehrkräften erfolge in MV auf den letzten Drücker, es lasse sich schwerlich sagen, wie viele Stellen mit Schuljahresbeginn tatsächlich besetzt sind. „Auch der grundsätzlich bewährte Einsatz von Vertretungslehrkräften ist leider noch nicht gesichert.“

Nicht zuletzt kritisiert Frau Oldenburg, dass das Bildungsministerium die Archivierung von Klassenarbeiten abschaffen will. „Hier wird der zweite Schritt vor dem ersten gemacht, denn in MV ist nirgends geregelt, ob und in welchem Umfang Klassenarbeiten geschrieben werden müssen. Erst wenn dies geregelt ist, kann der Minister über die Archivierung nachdenken.“

Umzug des Regionalbüros DIE LINKE NWM

12. Juli 2013

Am Samstag, den 29.06.2013, erfolgte der Umzug der Regionalgeschäftsstelle Grevesmühlen DIE LINKE in die Wismarsche Straße 39. Telefonisch ist das Regionalbüro wie gewohnt unter 03881-2561 zu erreichen. Ebenfalls in diese Räumlichkeiten ist das Wahlkreisbüro von Simone Oldenburg MdL Die Linke umgezogen. In den neuen Räumen, im Zentrum der Stadt, steht Ihnen die Mitarbeiterin Ellen-Erika Raeschke, wie gewohnt, zu den Öffnungszeiten zur Verfügung. Das Wahlkreisbüro von Simone Oldenburg ist telefonisch wie gewohnt unter der altbekannten Telefonnummer 03881-758542 zu erreichen.

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Quelle: Openstreetmap.org