Grevesmühlen
26. August 2011
Gregor Gysi
Am Freitag, dem 02. September 2011, laden der Fraktionsvorsitzende der Partei DIE LINKE. im Deutschen Bundestag, Gregor Gysi, und die Direktkandidatin für den Wahlkreis 27, Simone Oldenburg, die Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Grevesmühlen sowie der umliegenden Gemeinden zu einem Stadtbummel in der Wismarschen Straße in der Zeit von 12:45 Uhr bis 13:45 Uhr ein.
Kommen Sie mit den beiden Politkern ins Gespräch, lernen Sie Gregor Gysi und Simone Oldenburg persönlich kennen und tauschen Sie Ihre Ideen und Wünsche für eine sozial gerechte, bürgernahe und familienfreundliche Politik aus.
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16. August 2011
Seit Jahren kämpft DIE LINKE auf allen politischen Ebenen für die Durchsetzung eines gesetzlichen Mindestlohnes. Wir wollen, dass sich Arbeit lohnt und mit diesem gesetzlichen Mindestlohn endlich die menschenunwürdige Situation beendet wird, dass Menschen in unserem Land trotz Vollzeitarbeit auf staatliche Almosen angewiesen sind und sich nicht wirklich “etwas leisten können”.
Unter dem Motto “Mindestlohn statt Abwanderung” fand sich am Montag den 15.08.2011 um 19.00 Uhr in Grevesmühlen, Malzfabrik eine hochkarätig besetzte kompetente Runde zusammen um diese Thematik zu diskutieren.
- Lothar Wilken, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung Unternehmerverbände Mecklenburg Vorpommern e.V.
- Ingo Schlüter, Stellvertretender Vorsitzender DGB Bezirk Nord
- Dr. Dietmar Bartsch, MdB, stellv. Fraktionsvorsitzender DIE LINKE im Deutschen Bundestag
Während der Podiumsdiskussion mit Ingolf Schlüter, Lothar Wilken sowie Dietmar Bartsch wurden die Positionen von Gewerkschaft, Unternehmern und Politik dargestellt. Grundtenor war, dass Niedriglöhne nicht nur für die Betroffenen unzumutbar sind, sondern auch keinesfalls einen Standortvorteil für Mecklenburg-Vorpommern bilden. Die Teilnehmer der Diskussion machten außerdem darauf aufmerksam, dass mit Niedrigstlöhnen Altersarmut schon vorprogrammiert ist. Verwiesen wurde jedoch auch darauf, dass nur das verteilt werden kann, was zuvor erwirtschaftet wurde. Da besteht bei der – im Vergleich zu Schleswig-Holstein – niedrigeren Wertschöpfung noch Handlungsbedarf. Kritisiert wurde die Arbeit der derzeitigen rot/schwarzen Landesregierung. Von den, von Herrn Sellering im Wahlkampf genannten, 25.000 Arbeitsplätzen seinen sehr viele lediglich Teilzeitplätze bzw. prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Das führe dazu, dass z.B. Vollzeitbeschäftigte neben ihrem Arbeitslohn ergänzende Leistungen bei der Arbeitsagentur beantragen müssen. Gerade diese Tatsache verdeutlicht jedoch das Dilemma: während Unternehmen mit Niedrigstlöhnen agieren und gute Gewinne erwirtschaften, muss der Staat ergänzende Leistungen zahlen und subventioniert so diese Unternehmen.
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15. August 2011
Helmut Holter und Simone Oldenburg
Am 15.08.2011 war der Fraktionsvorsitzende der derzeit größten Oppositionspartei im Landtag, auch in Grevesmühlen um sich vor Ort ein Bild zu machen. Helmut Holter besuchte gemeinsam mit der Landtagskandidatin Simone Oldenburg das ÜAZ im Grünen Weg und stellte sich den Fragen der Anwesenden. Schwerpunktthema am heutigen Tage war MV zahlt Mindestlohn und die aktuellen Forderungen der Linken an die Bildungspolitik! Um 15.00 Uhr traf Helmut Holter und Simone Oldenburg am Infostand der Linken auf dem Grevesmühlener Marktplatz ein. Hier und in der Wismarschen Straßen stellten sich beide KandidatInnen den Fragen der Passanten. Immer wieder wurden sie auf die derzeitige Bildungspolitik und die Lehrersituation in Mecklenburg-Vorpommern angesprochen. Mit Simone Oldenburg stellt sich eine Kandidatin zur Landtagswahl, die weiss das es um die Gegenwart und Zukunft unserer Kinder geht und somit möchte sie ihre Erfahrungen, ihre Vorstellungen in die Bildungspolitik des Landes einbringen.
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06. August 2011
Am 6. August 1945 morgens um 8:15 Ortszeit warf das amerikanische Bomberflugzeug Enola Gay aus 9450 Metern Höhe die US-amerikanische Atombombe Little Boy über der Metropole ab. Etwa eine Minute später kam es dann in 580 Meter über dem Boden zur Explosion. 80 Prozent der Stadt wurden zerstört. Rund 200 000 Menschen wurden getötet.
Am 5. August 2011 erinnerte die Linke auf dem Marktplatz in Grevesmühlen an dieses ungeheuerliche Verbrechen. Die Landtagskandidatin vom Wahlkreis 27, SIMONE OLDENBURG, regte Kinder dazu an, Friedenstauben auszuschneiden und mit einem Ballon als Friedensbotschaft in die Welt zu schicken. Linke aller Altersgruppen diskutierten engagiert mit Passanten: Die Partei DIE LINKE ist die einzige Partei, die sich konsequent für den Frieden einsetzt. Sie fordert seit Jahren den Abzug aller Truppen aus fremden Ländern. 100 Deutsche Soldaten wurden bisher getötet. 1462 afghanische Zivilisten verloren im ersten Halbjahr ihr Leben.
Man bedenke: Das Land Mecklenburg-Vorpommern zahlt jährlich 64 Millionen Euro für unsere Kriegsteilnahme. Wie gut könnten wir dieses Geld für die Verbesserung unserer Infrastruktur, für das Bildungswesen oder für soziale Aufgaben verwenden.
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05. Mai 2011
Gedenkstätte Groß Schwansee
Bereits zum vierten Mal verband am 8. Mai 2010 eine Gedenktour mit dem Fahrrad Grevesmühlen und Groß Schwansee. Dort gibt es bekanntlich Ehrenmale, die an die Schiffskatastrophe der CAP ARCONA erinnern. Menschen verschiedener Generationen waren 65 Jahre nach der Cap-Arcona-Katastrophe in der Lübecker Bucht, wieder zwischen beiden Orten unterwegs und gedachten den über 7000 Opfern, die auf den “KZ-Schiffen” THIELBEK und CAP ARCONA waren. Die nunmehr 5. Cap-Arcona-Gedenktour wird am Sonnabend, dem 7. Mai 2011 stattfinden. Ab 08:30 Uhr ist am 7. Mai 2011 das Organisations-Büro (Sporthalle des Gymnasiums am Tannenberg Grevesmühlen) geöffnet. Dort können sich die Teilnehmenden einschreiben und erhalten ihre Startnummern und ihr T-Shirt. Um 10:30 Uhr beginnt die Gedenkveranstaltung am Ehrenmal auf dem Tannenberg, zu dem weitere Gäste erwartet werden. Anschließend erfolgt der Ehrenstart der Fahrt über den Marktplatz von Grevesmühlen zur Malzfabrik zum “scharfen Start”. Gewählt werden kann auch diesmal zwischen zwei Strecken: Die 30-km-Route wird über Gostorf, Rankendorf, Kalkhorst und Barendorf an den Zielort (Schloss Groß Schwansee) führen. Von dort bringt ein Bus die Fahrradfahrer zurück nach Grevesmühlen. Die zweite Route über etwa 55 km verläuft von Groß Schwansee über Kalkhorst und Rankendorf zurück nach Grevesmühlen. Die Teilnehmenden mit offizieller Startnummer sind versichert. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Beide Strecken werden ausgeschildert sein und passieren den Gedenkort bei Groß Schwansee. Hier legen die Teilnehmenden individuell eine Gedenkminute und tragen sich u. a. in ein Ehrenbuch ein. Weiterhin wird sich dort wieder ein betreuter Informationspunkt befinden.
Rückfragen:
Mecklenburger Anstiftung, Hugo Rübesamen, Papenstraße 16, 23966 Wismar, Tel./Fax: 03841 257929, ruebesamen (at) anstiftung-mv.de
Auch Genossen unserer Fraktion sowie weitere Genossen der BO Grevesmühlen werden an der Gedenkveranstaltung am Ehrenmal auf dem Tannenberg sowie an der Fahrradtour teilnehmen.
Tags:Cap Arcona, Gedenktour, Groß Schwansse
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19. April 2011
Ein Bärendienst
An den mehrmalig stattgefundenen Sitzungen zur Vorbereitung einer Resolution des Aktionsbündnis “Grevesmühlen ist Bunt” haben viele Vertreter aller im Stadtparlament vertretenden Parteien teilgenommen. Auch die Vertreter der CDU. In Persona Frau Münter aber leider nicht. Erst an der abschließenden Sitzung am 04.04.2011 hat sie daran teilgenommen. In dieser Abschlußsitzung ging es den Mitgliedern nur noch um die Feinabstimmung des Textes der Resolution. Auf den Schriftzug “Grevesmühlen ist bunt” und das jetzt beschlossene Logo hatten sich alle Mitglieder des Bündnisses, auch die Vertreter der CDU, schon auf einer der ersten Veranstaltungen geeinigt. Man stelle sich einmal vor, Frau Münter hätte fünfmal die Gelegenheit gehabt, sich gestalterisch einzubringen. Nein, sie kommt zur letzten Veranstaltung und möchte im “Urschleim” anfangen. Und auf dieser letzten vorbereitenden Veranstaltung hatte Frau Münter auch noch keine eigenen Entwürfe für ein neues Logo dabei, sie wusste nur, dass ihr das jetzige nicht gefallen würde.
Es nahte der Tag der Stadtvertretersitzung am 11.04.2011 in Grevesmühlen. An diesem Tag ging um 13.30 Uhr in der Verwaltung eine E-Mail von Frau Münter ein, in der sich auch Zeichnungen für ein neues Logo für das Aktionsbündnis befanden. Die Zeit war aber so kurz, dass es nicht mehr möglich war, diese allen Stadtvertreter im Vorwege zur Verfügung zu stellen. So bekamen die Stadtvertreter die neuen Entwürfe erst in der Stadtvertretersitzung zu Gesicht. Da in der Aussprache zum Tagesordnungpunkt 7 die mehrheitliche Meinung war, alles sei gut vorbereitet und für Änderungswünsche genug Zeit gewesen, kam es zur Abstimmung. Im Vorwege hat sich der Fraktionsvorsitzende der CDU Fraktion Herr Dr. Anderko ganz ähnlich geäußert und somit seiner Fraktionskollegin ganz klar eine Abfuhr erteilt. So wurde über die Resolution abgestimmt und sie wurde mit nur 2 Gegenstimmen angenommen. Und damit auch der Schriftzug und das Logo. An die Adresse von Frau Münter kann nur gefragt werden: “Warum entwickeln Sie ihren Elan immer erst dann, wenn die Messen gesungen sind?” So ist es Ihnen schon bei dem Bauvorhaben auf dem Gelände des ehemaligen VEB “Diamant” sowie bei dem Thema Schulwegbegleiter gegangen.
Eines steht jedenfalls fest: Sie haben der Stadt Grevesmühlen, ihrer eigenen Fraktion und dem Aktionsbündnis “Grevesmühlen ist Bunt” mit der wenig aussichtsreichen Rechtsaufsichtsbeschwerde einen Bärendienst erwiesen.
Tags:Grevesmühlen ist Bunt
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20. März 2011
Zukunft der Erneuerbare Energien
Der Kreisverband Die Linke in Nordwestmecklenburg ruft auf, am Montag, dem 21. März von 18 bis 18.30 Uhr auf dem Marktplatz in Grevesmühlen für eine dauerhafte Abschaltung alter Atom-Reaktoren und für einen schnellen Atomausstieg hin zu einer Versorgung mit erneuerbaren Energien zu demonstrieren. Sicherheit und Zukunft sollten im Vordergrund stehen und nicht der Profit einiger Energieriesen. Der Kreisverband fordert eine Bundesratsinitiative aus Mecklenburg-Vorpommern zum sofortigen Umstieg, in deren Folge zügig alle Atomkraftwerke (AKW)abgeschaltet werden. Die von der Bundesregierung per Moratorium vorübergehend zur Abschaltung vorgesehenen AKW seien dauerhaft und unwiederbringlich sofort abzuschalten. „Die Atomkraftwerke in Japan gehörten zu den sichersten der Welt. Trotzdem erleben wir in Japan eine Katastrophe mit unvorstellbarem Ausmaß. Eine Ende ist noch gar nicht absehbar“. Nach fast zehn Jahren, als die damalige rot-grüne Bundesregierung den Atomausstieg beschloss, sei es höchste Zeit, einen unumkehrbaren Ausstieg aus der Atomenergie hin zu einer Versorgungmit erneuerbaren Energien zu besiegeln.
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15. März 2011

Auf der letzten Stadtvertretersitzung am 21.02.2011 kam während der Einwohnerfragestunde das Thema Schulwegbegleiter zur Sprache. Nach den Wortmeldungen von Herrn Mittelstädt und Herrn Adamoschek „wachten“ einige Mitglieder der CDU – Fraktion schlagartig auf und erkannten, dass sie die Situation und das Thema für sich nutzen konnten. Der CDU – Stadtvertreter Thomas Krohn stellte dann auch sofort den Antrag, das Thema Schulwegbegleiter nachträglich auf die Tagesordnung zu setzen. Auch Frau Münter war sofort hellwach. Ihr war dieses Thema, nach eigenen Aussagen, ja ganz neu. Natürlich muss man sofort über dieses Thema reden. Sie witterte ihre Chance. Es wird Zeit, dass dieses Thema endlich in der Stadtvertretung mal besprochen wird.
Wo war Frau Münter denn auf den vergangenen Stadtvertretersitzungen? Vielleicht sollte sie sich die Niederschriften noch mal genau durchlesen.
Jürgen Bühring, Mitglied unserer Fraktion, hat selbst in den Stadtvertretersitzungen im Oktober und im Dezember auf die Problematik der Schulwegbegleiter, im Zusammenhang mit der Verkehrssituation an der Ampel in der Mühlenstraße, hingewiesen. Ausführlich berichtet er der Stadtvertretung, das die Förderung durch den Landkreis ausläuft und somit die Stadt Grevesmühlen als Schulträger dann in die Bresche springen muß, wenn die Schulwegbegleiter auch weiterhin gewünscht sind. Leider hat Frau Münter bzw. die CDU – Fraktion davon wohl nichts mitbekommen. Schlaft doch einfach weiter!
Tags:Schulwegbegleiter
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29. September 2010

Bahnübergang in Grevesmühlen
Als die letzten Tage eifrige Bahntechniker eine beschädigte Schranke reparierten, waren wir schon ein wenig traurig. Sie würden doch nicht auch noch gleich die Bodenwellen und die Absätze in den Gummimatten beseitigen! Aber sie haben es zum Glück nicht getan. Denn wenn man am frühen Morgen noch halbverschlafen in Richtung Stadt fährt und die beiden Achsen seines geliebten Autos über die Absätze knallen, ist man endgültig hellwach. Und auf Arbeit kann man gleich aufmerksam mit anpacken. Nach dem Feierabend ist man dann schon etwas abgespannt auf dem Heimweg, aber am Bahnübergang bringen einem die knallenden Achsen dann die Konzentration zurück. Und das sich die Deutsche Bahn so um die Bürger von Grevesmühlen sorgt, dafür gebührt ihr unser Dank. Auch dafür, dass die Bahn dafür sorgt, dass sich das Gelände des ehemaligen Bahnhofs, wieder langsam in einen urwüchsigen Stadtpark verwandelt, verdient sie unseren Dank.
Also nochmals, liebe Deutsche Bahn, VIELEN DANK!
Tags:Deutsche Bahn, Untätigkeit
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