Die NPD und ihre rechten Gruppierungen setzen immer mehr auf die Jugendkarte. Schulhof-CD´s, jugendgerechtes Infomaterial und Kinderfeste. Erst in Ueckermünde und jetzt auch in Grevesmühlen. Wie auf der Internetseite “Endstation Rechts” zu lesen ist, wird das Kinderfest wohl in der NPD-Festung an diesem Wochenende stattfinden. Zitat:
… Zudem will man den NPD-Nachwuchs offenbar frühzeitig an hohe Wände und Freiheitsentzug gewöhnen. Das Fest findet in der NPD-Bastion, auf dem Gelände des Thinghauses, im Grünen Weg 5a, statt. Das Grundstück gleicht einer Festung, ein meterhoher Holzzaun macht es unmöglich, es einzusehen. … Zudem gibt es eine Art Aussichts- und Wachturm, von dem aus abgestellte „Wachmannschaften“ die Lage außerhalb des Geländes sondieren sollen. Ob dieser Ort ideal ist, um ein Kinderfest durchzuführen, bleibt mehr als fraglich. …
Die rechten Gruppierungen haben instinktiv begriffen, das die Jugend von heute, die Wähler von morgen sind. In vielen Regionen ersetzt oder besetzt sie die Strukturen der Jugendfreizeit, die entweder massiv unterfinanziert oder aber überhaupt nicht mehr vorhanden sind. Bei der U-18-Wahl überspringt die NPD in Ostdeutschland sicher die 5% Hürde. Auch in Nordwestmecklenburg würden über 3% der Jugendlichen die NDP wählen. So versuchen Rechtsextreme immer offener, im Nordwestkreis Fuß zu fassen.






25. Juli 2010 um 08:35
Macht etwas dagegen!!!
toller Artikel, nur leider sehr viel aus den Tageszeitungen abgeschrieben. Wer sich das Thing-Haus mal angeschaut hat, dem läuft es kalt den Rücken runter. Die NPD schafft hier unter uns etwas, was bedrohlich aussieht und unter dem Namen “Abriss Krüger” sehr sehr angstverbreitend daherkommt. Fast wöchentlich passieren Anschläge auf demokratische Parteien (SPD, CDU, Die Linke, Grüne), auf Jugendzentren, auf kirchliche Einrichtungen (Friedhöfe und Pfarrhäuser) und auf autonome Zentren (wie dem Tikozigulpa Wismar). Warum wird NICHTS dagegen unternommen??????? Die SPD macht ein T-Shirt, okay…. das hätten auch alle Parteien übergreifend machen können. Und warum nicht mal auf die Straße gehen und für ein weltoffenes NWM werben?? Immerhin lebt der Kreis gerade jetzt vom Tourismus und muß sich so zeigen. Keine Toleranz und keinen fußbreit den Nazis.
Schaut hin und meldet alles. Es kann doch nicht sein dass die alles dürfen und machen und KEINER hat etwas gesehen????? Die Polizei wartet doch nur auf Anzeigen gegen Aktivisten aus dem Thing-Haus… jede Woche steht die Tel.-Nr der örtlichen Polizei für Zeugenaussagen drin und NIE kommt etwas???? warum die Angst vor dem braunen Gesocks???? :argh:
25. Juli 2010 um 08:36
das mit dem abgeschrieben bezieht sich auf den verlinkten Artikel von “Endstation rechts”